Der Unterschied zwischen mundgeblasenen und maschinell hergestellten Weihnachtskugeln

Das eine original Lauschaer Weihnachtskugel aus Glas hergestellt wird, ist wohl jedermann bekannt. Das sie von einem Glasbläser mundgeblasen wird, ebenfalls. Doch wie unterscheidet man eigentlich eine mundgeblasene Weihnachtskugel von einer Maschinenkugel? Diese oder ähnliche Fragen werden mir fast täglich gestellt und so möchte ich euch hier ein paar Tips zum Thema "mundgeblasene Weihnachtskugeln" geben.

Auf den ersten Blick scheint man kaum einen Unterschied festzustellen. Beim genaueren Betrachten der Weihnachtskugeln zeigen sich jedoch zwei wesentliche Merkmale, welche es selbst den Laien ermöglichen eine mundgeblasene Weihnachtskugel sicher von einer Maschinenkugel zu unterscheiden.

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Zunächst fällt das große Metallhütchen der Maschinenkugel auf, das mindestens doppelt so groß ist als das einer mundgeblasenen Weihnachtskugel. Im Bild sehr gut zu erkennen: links die Maschinenkugel und rechts die mundgeblasenen Kugel mit ihrem kleinen Hütchen.

Den zweiten und wesentlicheren Unterschied erkennt man unschwer an der Unterseite der Weihnachtskugel. Während die Maschinenkugel völlig glatt und rund gearbeitet ist, besitzt die original mundgeblasene Weihnachtskugel aus Lauscha einen kleinen "Glas-Zipfel", der als unverkennbares Überbleibsel beim Aufblasen der Glaskugel entsteht. Streicht man mit dem Finger über diesen "Zipfel" spürt man deutlich eine Erhöhung.

Achten Sie beim Kauf auf den kleinen "Zipfel" und Sie werden nie wieder Ihr schwer verdientes Geld für billige Massenware verschwenden.

Doch aufgepasst! Nicht selten werden von findigen Händlern den mundgeblasenen Weihnachtskugeln einige Maschinenkugeln untergemischt. Dies findet man vorwiegend bei kompletten Sortimenten, die als Set mit Christbaumspitze und mehreren Christbaumkugeln relativ günstig angeboten werden. Der scheinbar preiswerte Christbaumschmuck entpuppt sich beim genaueren hinschauen jedoch als Mogelpackung, die am Ende nicht das hält, was sie auf dem ersten Blick verspricht.

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Wie Sie sehen, gilt es beim Kauf von Weihnachtskugeln ein-zwei Dinge zu beachten. Es empfiehlt sich außerdem, den Verkäufer immer nach dem Hersteller oder der Herkunft der Christbaumkugeln zu fragen. Oder Sie kaufen Ihre Weihnachtsdeko gleich bei uns im Glaslädle in Lauscha, dem traditionellen Hersteller von original Lauschaer Christbaumschmuck. Hier kauft man Qualität vom deutschen Handwerker und den Service gibt's gratis dazu.

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Das 1x1 des Baumschmückens

Das Schmücken eines Weihnachtsbaums ist fast so simpel wie das Ankleiden eines Kindes. Eher einfacher, denn er ist äußerst geduldig, zappelt nicht rum und läßt in aller Regel auch sonst alles über sich ergehen. Man sollte nur unsere Tips und die richtige Reihenfolge beachten, dann kann eigentlich nichts schief gehen.

  1. Wir gehen davon aus, daß der Weihnachtsbaum seit mindestens 24 Stunden im Zimmer steht, somit gut abgetrocknet ist und sicher im Weihnachtsbaumständer verankert wurde. Ist dies der Fall, beginnen wir zuerst mit dem Anbringen der Lichterkette. Diese sollte möglichst in gleichmäßigen Abständen von oben beginnend ringförmig um den Baum geschlungen werden, sodaß sich das Ende mit der Zuleitung am unteren Teil des Baumes befindet.

  2. Im nächsten Schritt bereiten wir die Krone des Baumes für das Aufsetzen der Christbaumspitze vor. Hierzu wird zunächst der Haupttrieb auf die gewünschte Länge gekürzt und anschließend ca. 3-4cm von den Nadeln und eventuell der Borke befreit. Dies geht am einfachsten mit einem Küchen- oder Taschenmesser. 
    Bevor wir nun die Christbaumspitze aufzustecken, wickeln wir um den nadellosen Bereich
    ein entsprechend großes Stück Papiertaschentuch. Dies erleichtert das Aufsetzen und Abnehmen der Spitze und verhindert ein Verkratzen und Verschmutzen der verspiegelten Innenseite. Eventuell austretendes Baumharz wird ebenfalls vom Taschentuch aufgefangen. Bei Christbaumspitzen mit Reflex muß unbedingt darauf geachtet werden, daß diese nicht zu weit auf den Haupttrieb aufgeschoben wird. Der nach innen gezogene Reflex könnte durchstoßen und somit völlig zerstört werden.

  3. Nun kann das eigentliche Schmücken des Baumes beginnen. Dem Geschmack sei hier keine Grenze gesetzt, jeder schmückt nach Lust und Laune, meistens jedoch so, wie man es aus Kindertagen kennt. Man sollte lediglich darauf achten von oben beginnend den Christbaumschmuck anzuhängen. Um die Symmetrie des Baumes zu erhalten, dekorieren wir erst die kleinen Teile und verwenden abwärts die mittleren und unten die größeren Weihnachtskugeln. Am einfachsten geht dies zu zweit, wobei der Gehilfe die Kugeln zureicht und die Abstände aus geeigneter Entfernung koordiniert. Der Andere befestigt zunächst die Schnellaufhänger am Zweig, in die er die Christbaumkugeln dann einhängt.

    Wichtig! Achten sie bitte unbedingt beim Anhängen des Christbaumschmucks auf saubere Hände oder tragen sie dünne Stoffhandschuhe. Die besonders hochwertigen Eislack-Kugeln sind nicht nur empfindlich gegen Fingerabdrücke, sie verkratzen auch leichter als herkömmliche Weihnachtskugeln.

  4. Zu guter Letzt erhält der Baum dann noch sein finish. Hier ist ebenfalls alles erlaubt was gefällt. Ob Lametta, Engelshaar, Girlanden oder Watte, jeder schmückt nach eigenem Geschmack.

Frisch gefertigte Weihnachtskugeln weisen oft, bedingt durch den Transport, Verunreinigungen durch Glitter und Glimmer auf. Benutzen Sie bitte zum Säubern einen weichen Lasur-Pinsel, so wie wir es bereits in unserer Pflegeanleitung beschrieben haben.

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